23.11.20

Lava Beds National Monument

Am Montag sind wir nach dem Fruehstueck gestartet und haben zuerst das Lava Beds National Monument besucht. Dort gibt es eine Vielzahl von vulkanischen Formationen und die groesste Konzentration von Lavaroehren in Nordamerika. 1872/73 haben sich hier die Modoc-Indianer im Kampf gegen die US Armee verschanzt. Leider hatten sie hier im Sommer einen Waldbrand der 70% des Monuments betroffen hat. Hinterher sind wir noch drei Stunden bis Bend, Oregon gefahren und haben dort bei leichtem Schneefall wieder in einem Hotel geschlafen. 


Eingang zum Mushpot Cave

Drinnen ist der Weg sogar beleuchtet

Tolles Panorama

Paul zum Eingang in den Skull Cave


Ein riesiges Lavafeld

Hier kann man sich Felszeichnungen angucken

22.11.20

Auf dem Weg Richtung Norden

Vom Tal des Todes sind wir dann am Samstag wieder in Richtung Portland gestartet. In Lone Pine, Kalifornien sind wir auf die US 395 gekommen und sind nach fuenf Autostunden in Topaz Lake, Nevada angekommen. Da es ueber Nacht schneien und die Temperaturen weit unter Null sein sollten, hatten wir uns fuer ein Hotelzimmer entschieden. Nach vier Tagen ohne Dusche war es einfach herrlich! Am Sonntag sind wir dann mit viel mehr Schnee aufgewacht, als wir erwartet hatten. Kleiner Schock! Auch fuer die Hunde, die sowas noch nicht erlebt hatten... Mit Muehe hatten wir es wieder auf die US 395 geschafft und nach ein paar anstrengenden Stunden haben wir in Reno, Nevada mittags etwas gegessen. Danach ging es weiter in den Norden und die Nacht haben wir in eine kleinen Bungalow in der Naehe von Perez, Kalifornien verbracht. Es war mal wieder eine sehr kalte Nacht! Normalerweise haette die direkte Fahrt am Sonntag nur 4,5 Stunden gedauert, aber wir hatten eben ein bisschen Schnee und da dauert es halt laenger.

Mono Lake, Kalifornien am Samstag

Die Sierra Nevada

Unser Campervan am Sonntag morgen

Spass sieht anders aus - hahahaha!

Auf der CA 139 noerdlich von Susanville, Kalifornien

Schoenes Panorama auf der CA 139

Sonnenuntergang im Modoc Nationalforst

Unser Bungalow in der Naehe von Perez, Kalifornien

21.11.20

Death Valley National Park

Am Freitag sind wir noch ein bisschen im Joshua Tree Nationalpark rumgefahren und dann von dort aus zum Death Valley Nationalpark (Tal des Todes) gestartet. Nach vier Autostunden durch die Mojave Wueste kamen wir auf unserem Campinglatz an. Im Park haben wir auf dem Weg beim Badwater Basin angehalten, dem tiefsten Punkt Nordamerikas und zweittiefsten der westlichen Hemisphaere. Was man da auf dem dritten Foto sehen kann, ist nicht Schnee sondern Salz. Ausserdem befindet sich das Schild, was den normalen Meeresspiegel anzeigt, so auf der halben Hoehe des Felsens und ein bisschen links. Schon irre! Die Nacht auf dem Campingplatz war uebrigens die schlimmste auf unserer Reise, es war abends um 22 Uhr noch sehr warm (31 Grad) und der Wind hat den Campervan hin und her geschaukelt. Bei manchen Windstoessen wurden wir in unseren Schlafsaecken von kleinen Schottersteinen getroffen. Es war laut, heiss und staubig! Mir taten nur die vielen Leute um uns rum in Zelten leid... Am naechsten Tag kam dann ein Tief durch die Gegend und die Temperaturen vielen sehr schlagartig. Als wir am Besucherzentrum in Furnace Creek waren, betrug die Temperatur nur noch 20 Grad (siebtes Foto unten). Die Wetterstation dort haelt immer noch den Rekord fuer die waermste Temperatur in Nordamerika und der westlichen Hemisphaere. Am 10. Juli 1913 waren es hier 56,7 Grad! 


Badwater Basin - 85,5 m unter NN

Auf dem Felsen ist ein weisses Schild was NN anzeigt

Sunset Campground im Nationalpark

Am Zabriskie Aussichtspunkt


Am Samstag war es hier ziemlich "kalt"


19.11.20

Joshua Tree National Park

Am Donnerstag sind wir in etwa drei Stunden von Bakersfield aus zum Joshua Tree Nationalpark gefahren. Eigentlich hat es ein bisschen laenger gedauert, denn wir haben in Palm Springs angehalten und ich war bei Aldi einkaufen. Wir haben keinen Aldi hier im Pazifischen Nordwesten, der am naechsten gelegene ist in Fresno, 12 Autostunden von Portland entfernt. Ich war das letzte Mal in einem Aldi in den USA in Charlotte, North Carolina vor fuenf Jahren. Es war super! Haha... Den Park wollte ich schon lange mal besuchen, er ist fuer seine Josua-Palmlilien beruehmt. 

Suedeingang bei Cottonwood Springs

Lost Palms Oase

Cholla Cactus Garten (Cylindropuntia)


Der Felsen sieht wie ein Totenkopf aus

Unser Campingplatz "Jumbo Rocks" im Park

Am Keys View Aussichtspunkt


Die Josua-Palmlilien werden bis zu 18m hoch und 900 Jahre alt 

18.11.20

Bakersfield und Barton Flats

Nach unser Wanderung in Auburn sind wir noch fuenf Stunden weiter in den Sueden gefahren und kamen abends auf dem Orange Grove RV Park (Zeltplatz) bei Bakersfield an. Dort schlaeft man zwischen Orangenbaeumen, von denen man sich auch gerne bedienen darf. Am Mittwoch ging es dann nach dem Fruehstueck und einer tollen Dusche weiter, dieses Mal fuer dreieinhalb Stunden in den Osten. Die Nacht haben wir auf einem Zeltplatz meiner Arbeit verbracht, im San Bernardino Nationalforst. Fuer mich war das der beste Platz auf dem wir waren - mitten in der Natur. Es gibt da wie so oft in Kalifornien natuerlich Baeren und als ich mal ueber Nacht aufs Klo musste, habe ich mich fast nicht getraut. Hehe...

Unser Stellplatz in Bakersfield

Ich habe auch zwei Orangen mitgenommen

Eddie und Cali warten an der Tanke auf Paul


Da sind Cali und ich in unserer Haengematte




17.11.20

Wieder in unser alten Heimat in Kalifornien

Von Redding aus sind wir am Montag dann Richtung Sacramento gefahren und sind nach drei Stunden am Folsom Lake (in der Naehe der Talsperre Folsom) gelandet. Die Gegend kennen wir ja schon aus unserer Zeit in Auburn. Wir haben abends ein paar ehemalige Intel Mitarbeiter von Paul in einer Bar getroffen und haben unsere dritte Nacht auf dem Zeltplatz am Folsom Lake verbracht. Am naechsten Tag (also dem Tag der Praesidentenwahl) sind wir dann nach Auburn gefahren und sind mit den Hunden ein bisschen gewandert. Natuerlich nicht auf irgendeinem Wanderweg... Wir sind mit Milka oefters zu einem bestimmten Punkt gewandert, den wir dann "Milky's Point" (Aussichtspunkt) nannten. Es war natuerlich ein bisschen traurig... Ja und die Wahl war an diesem Tag noch lange nicht zu Ende!

Unser dritter Zeltplatz

Unser Stellplatz

Folsom Lake

Der Stausee hat gerade nicht viel Wasser

Auf dem Wanderweg in Auburn

Mit Cali am Milky's Point